Die Zukunft nach­haltig gestal­ten

Auch 2016 hat sich die CSS gegen­über ihren Anspruchs­gruppen mit Weit­blick und Ver­antwor­tungs­bewusst­sein enga­giert. Dies mit dem Ziel eines nach­halti­gen Gesund­heits­wesens.

Was ihr Kern­business an­geht – die Gesund­heit und das Wohl­erge­hen der Ver­sicher­ten –, ist Nach­haltig­keit für die CSS ein zentra­ler Aspekt. Auf­grund der konti­nuier­lichen Kosten­steige­rung im Schwei­zer Gesund­heits­wesen und des stei­genden Un­muts in der Bevöl­ke­rung gewinnt das Thema Nach­hal­tig­keit für die Kran­ken­ver­siche­rer und für das Schwei­zer Gesund­heits­we­sen generell an Wich­tig­keit. Letzt­lich geht es näm­lich darum, dass auch künf­tige Gene­ratio­nen den Zu­gang zu einer angemessenen medi­zini­schen Ver­sor­gung haben, die noch bezahl­bar ist. Es gilt also, ein Gleich­gewicht zu fin­den zwi­schen den An­sprü­chen jedes/jeder Ein­zel­nen und den zur Ver­fü­gung ste­hen­den fi­nan­ziel­len Res­sour­cen. Hier auf ver­schie­denen Ebe­nen mit­zu­denken und mit­zu­wirken, ist eine wich­tige Heraus­for­derung für die CSS. Deshalb hat sie in den ver­gan­genen Jah­ren zahl­reiche interne und externe Initia­tiven ange­stossen, die auf das Thema Nach­haltig­keit ein­zahlen.

Rundum engagiert

Die grosse gesell­schaft­liche und so­ziale Ver­ant­wor­tung, welche die CSS wahr­nimmt, wider­spiegelt sich zum Bei­spiel seit Jah­ren in der «Theater­gala» in Luzern. Auch 2016 nah­men zahl­reiche Perso­nen an diesem tradi­tionel­len Wohl­tätig­keits­anlass teil, der von der CSS unter­stützt wird. Dank dieses Engage­ments konnte die Caritas Luzern einen Check in der Höhe von rund 55 000 Franken ent­gegen­neh­men. Mit dem Geld werden Not lei­dende Men­schen im Kanton Luzern unter­stützt. Auch die CSS Stiftung zur För­de­rung von sozia­len Mass­nah­men in der Kran­ken­ver­siche­rung war 2016 enga­giert. Sie unter­stützte mit einem Be­trag von 25 000 Franken den Verein frauen­raum in Freiburg. Dieser begleitet Migran­tinnen und Schweize&shyr­innen im Kanton Freiburg auf ihrem Weg zur Selbst­be­hauptung.

Das nach­hal­tige Den­ken und Han­deln wider­spiegelt sich aber auch in den diver­sen Ange­boten, welche die CSS ihren Ver­sicher­ten an­bie­tet. Dazu zählen unter anderem Betreuungs­pro­gram­me, die auf die indi­viduel­len Be­dürf­nisse abge­stimmt sind, sowie die persön­liche Beglei­tung von Patien­ten, die sich gesund­heitlich in einer schwie­rigen Situa­tion befin­den. In enger Zusam­men­arbeit mit Ange­hörigen und Leistungs­erbrin­gern wird auf die jewei­lige persön­liche Situa­tion eingegangen und unter anderem nach der optima­len Betreu­ung zu Hause gesucht. All diese Engage­ments, die gegen aussen wirken, können aber nur ihre Wir­kung ent­falten, wenn der Nach­haltig­keits­gedanke auch gegen innen ge­lebt und ge­tragen wird. Deshalb legt die CSS grossen Wert auf Rahmen­bedin­gun­gen, die ihren Mit­arbei­tenden als wich­tig­stes Zu­kunfts­kapi­tal unter anderem bezüg­lich Weiter­bil­dung und fai­rer Ent­löh­nung opti­male Per­spek­tiven bie­ten.

Nach­haltig­keits­bericht­erstattung gemäss Global Reporting Initiative (GRI)

Seit 2009 erstellt die CSS Gruppe einen Nach­haltig­keits­bericht gemäss den Richt­linien der Global Reporting Initiative (GRI). Im Berichts­jahr 2015 hat die CSS ihre Bericht­erstattung auf die neue GRI-Richtlinie G4 umge­stellt. Dieser Stand­ard rückt den Aspekt der Wesent­lichkeit in den Mittel­punkt. Die CSS hat des­halb für ihre Nach­haltig­keits­bericht­erstattung die­jenigen Themen definiert, die für das Unter­nehmen als wesentlich erachtet werden. Bei der Publi­kation des vor­liegenden Geschäfts­berichts waren die Arbei­ten am Nach­haltig­keits­bericht noch nicht voll­ständig ab­geschlos­sen und die GRI-Zerti­fizie­rung lag noch nicht vor. Sobald dies der Fall ist, wird der Bericht auf der Web­site der CSS respek­tive im digi­talen Geschäfts­bericht als PDF-Doku­ment ver­öffent­licht.

www.css.ch/nachhaltigkeit