Mit der CSS günstig in SAC-Hütten über­nachten

Die Über­nach­tung in einer SAC-Hüt­te ist vor allem für Fami­lien ein tol­les Er­leb­nis. Wer bei der CSS ver­si­chert ist, pro­fi­tiert zudem von gün­sti­gen Kon­di­tio­nen.

Es ist ein herbst­li­cher Mor­gen wie aus dem Bilderbuch. Lars und Martina Kaulitz haben Grosses vor: Sie werden zum ersten Mal mit ihren Kin­dern (Maurice, 2, und Lou, 6) in einer SAC-Hüt­te über­nach­ten. Die Wahl fiel nicht zu­fäl­lig auf die Sewen­hütte (2148 m ü. M.) im Urner Meien­tal, ist sie doch ganz spe­ziell auf die Be­dürf­nisse von Fami­lien aus­ge­richtet. Aber da­für muss zu­erst ein­mal die Sewen­alp er­klom­men wer­den.

Der Ein­stieg in den stei­len Wald bei Gorez­mettlen­bach ist für den Klein­sten ver­ständ­li­cher­wei­se nicht ge­ra­de mo­ti­vie­rend. Er will von Papa auf den Schul­tern ge­tra­gen wer­den. Lou hin­ge­gen ent­puppt sich als Zug­pferd­chen und als Ken­ner des Wald­le­bens. «Eine ge­fäll­ter Baum!». «Ein Pilz!» Ganz ver­traut be­wegt er sich über Stock und Stein und Wur­zel­pfa­de. Das kommt nicht von un­ge­fähr: Er be­such­te drei Jahre lang eine Wald­spiel­grup­pe, bevor er im Som­mer 2016 in den Kin­der­gar­ten wech­sel­te.

Kindliche Be­geis­te­rungs­stür­me

Der Weg auf die Sewen­hüt­te ab Gorez­mett­len­bach ist zwar stel­len­wei­se steil, aber nir­gend­wo aus­ge­setzt. Schnell wird klar, wa­rum der Auf­stieg als kin­der­freund­lich gilt. Der Weg ist ge­säumt von Zwer­gen­ge­sich­tern, die bei den Kin­dern Be­geis­te­rungs­stür­me aus­lö­sen und sie im­mer wei­ter bis zum näch­sten Zwerg­li an­trei­ben. So wird der an­for­de­rungs­rei­che Auf­stieg zum kurz­wei­li­gen Fa­mi­lien­spa­zie­rgang.

Bald er­reicht die Fa­mi­lie eine Lich­tung, wo der Bo­den fast blau ist vor lau­ter Hei­del­bee­ren. «Es ist ein­fach herr­lich hier», strahlt Lars Kaulitz, wäh­rend die Kin­der be­reits Hän­de und Mund voll von den Bee­ren haben. Lou blickt er­staunt auf seine ver­färb­ten Hän­de. «Das ist wie Blut», meint der Klei­ne mit der gros­sen Beo­bach­tungs­ga­be. Und wei­ter geht’s in Rich­tung Sewen­hüt­te. Noch ist der Him­mel blau, aber schon ver­lei­hen ers­te Ne­bel­schwa­den der Land­schaft eine mys­ti­sche Stim­mung und re­gen die Phan­ta­sie von Lou an: «Schaut, wie der Rauch dort schwebt!» Auch die weit ver­zweig­ten Wur­zeln am Bo­den er­wecken plötz­lich den Ein­druck eines Mär­chen­lan­des. Lou ent­deckt ein gros­ses Loch, viel­leicht das Zu­hau­se eines Fuch­ses, und ruft laut «Hallo!» hi­nein.

Eine einzige Entdeckungsreise

Nach einer wohl­ver­dien­ten Ru­he­pau­se in­klu­si­ve Eier­tüt­schen geht es wei­ter Rich­tung Sewen­hüt­te. Im nor­ma­len Wan­der­tem­po wä­re der Gipfel in rund ein­ein­halb Stun­den er­reicht. Aber die Fami­lie ist min­des­tens vier Stun­den un­ter­wegs. Der Zwei­jäh­ri­ge will schliess­lich auch auf eige­nen Füssen mar­schie­ren, und es gibt an allen Ecken und En­den et­was zu ent­decken und zu be­stau­nen.

In der Sewen­hüt­te sind es die be­reits an­we­sen­den Gäs­te, die erst ein­mal ins Stau­nen kom­men, als Maurice zu­sam­men mit sei­nem äl­te­ren Bru­der und den El­tern im Ge­mein­schafts­raum auf­taucht. Der als Zwer­gen­weg ge­kenn­zeich­ne­te Auf­stieg er­mög­licht es in der Tat auch den Jüngs­ten, die Strecke zu­min­dest teil­wei­se un­ter die eige­nen Füsse zu neh­men.

Es ist 16 Uhr, Zeit für ein Zvie­ri­plätt­li mit Sa­la­mi, Schin­ken, Speck und Kä­se. SAC-Hütten sind längst nicht mehr nur ein­fa­che Schutz­un­ter­künf­te für Gip­fel­stür­mer, sondern bie­ten einen ta­del­lo­sen Rundum-Ser­vice in­klu­si­ve ku­li­na­ri­scher Ver­pfle­gung. Alle ge­nies­sen es, sich in der war­men Gast­stu­be auf­zu­wär­men. Lou und Maurice bauen am Tisch hoch­kon­zen­triert einen Turm aus Holz­klöt­zen auf. Es herr­schen para­die­si­sche Zu­stän­de für die Klei­nen, denn die Sewen­hüt­te ge­hört zu den be­son­ders fami­lien­freund­li­chen SAC-Hütten. Die Wän­de spre­chen Bän­de: Über­all hän­gen Kin­der­zeich­nun­gen.

Günstiger übernachten

Seit 2016 ist die CSS offi­ziel­le Gesund­heits­part­ne­rin des SAC und so­mit einer der Haupt­spon­so­ren. Dank die­ser Part­ner­schaft pro­fi­tie­ren die Ver­si­cher­ten der CSS von einem attrak­ti­ven Spe­zial­an­ge­bot: Sie kön­nen in rund 100 SAC-Hüt­ten zu SAC-Mit­glie­der­kon­di­tio­nen über­nach­ten.

www.css.ch/sac

Hüttenleben als Heimat

Die Fami­lie Kaulitz fühlt sich auf An­hieb wohl. Das Le­ben in den Ber­gen ist ihnen nicht fremd. Lars Kaulitz geht im Win­ter auf Ski­tou­ren. Martina Kaulitz, die bei Globe­trot­ter ar­bei­tet, wuchs im Thur­gau auf und war mit ihrem Va­ter oft im Alp­stein-Ge­biet unter­wegs. Das Hüt­ten­le­ben ist für sie ein Stück Hei­mat. «Ich schät­ze die­se Ein­fach­heit und die Wei­te, die sich einem auf­tut», sagt sie.

Unter­des­sen ho­len sich die Kin­der in Eigen­re­gie Spie­le aus den Schub­la­den. Die­se las­sen sie erst wie­der ste­hen, als eine Zim­mer­be­sich­ti­gung auf dem Pro­gramm steht. Wie in vie­len SAC-Hüt­ten reiht sich in den Zim­mern Ka­jü­ten­bett an Ka­jü­ten­bett, aber alle sind mit nor­di­schen Decken aus­ge­stat­tet. Die Zeit der krat­zen­den Woll­decken ist schon lan­ge vor­bei, auch SAC-Hüt­ten bie­ten heu­te an­ge­neh­men Schlaf­kom­fort. Die Fa­mi­lie Kaulitz hat ein Zim­mer für sich allei­ne, denn es ist be­reits An­fang Ok­to­ber, die Haupt­sai­son also schon vor­bei.

Lou und Maurice sind ausser sich vor Freu­de über ihre tem­po­rä­re Schlaf­stät­te. Auf­ge­regt hüp­fen sie auf den Bet­ten, als seien es Tram­po­li­ne. Aber noch ist es zu früh für die Nacht­ru­he. Vor der Sewen­hüt­te gibt es zahl­rei­che Attrak­tio­nen aus­zu­pro­bie­ren, und endlich hat sich auch der Ne­bel ein wenig ge­lich­tet. Lou will un­be­dingt auf die Slack­line. Ge­stützt von sei­nem Va­ter, be­wegt er sich wie ein gra­ziö­ser Seil­tän­zer über das schma­le Band, im Hin­ter­grund die zau­ber­haf­te Berg­welt, die schon bald wie­der vom Ne­bel ver­schluckt wird. Aber nun ist es so­wie­so Zeit für das Nacht­es­sen, bevor alle glück­lich aber er­schöpft ins Bett fal­len.

Ein traumhaftes Panorama

Am näch­sten Mor­gen scheint end­lich die Son­ne und es offen­bart sich das traum­haf­te Pa­no­ra­ma mit dem höch­sten Urner Berg, dem Flecki­stock (3417 m ü. M.). Lars und Martina Kaulitz wollen diesen wun­der­ba­ren Mom­ent un­be­dingt mit der Ka­me­ra fest­hal­ten, be­vor die vier­köp­fi­ge Fa­mi­lie den Ab­stieg in An­griff nimmt. Dies­mal wäh­len sie den weni­ger stei­len Weg über Rieter nach Gorez­mett­len, der eben­falls von Zwer­gen­ge­sich­tern ge­säumt ist. Erst jetzt, unter die­sen opti­ma­len Wet­ter­be­din­gun­gen, zei­gen sich die herbst­lich gol­denen Far­ben der Lär­chen­wälder. Unten an­ge­kom­men, steht für Lars und Martina Kaulitz fest: Der kurze Aus­flug in die SAC-Hüt­te wird für alle un­ver­gess­lich blei­ben.

Die Sewenhütte

Die Sewen­hüt­te liegt auf der rech­ten, sonn­sei­ti­gen Ge­län­de­ter­ras­se des Meien­tals im Kan­ton Uri auf einer Hö­he von 2148 Me­tern. Sie ist jeweils von Juni bis Mit­te Ok­to­ber be­war­tet. Die Sewen­hüt­te bie­tet 60 Schlaf­plät­ze mit Du­vets. Sie ist op­ti­mal ge­eig­net für Fa­mi­lien und bie­tet rund um die Hüt­te zahl­rei­che Attrak­tio­nen für Jung und Alt.
www.sewenhuette.ch